Weihnachts-Rundschreiben von Banken-in-die-Schranken

Liebe Unterzeichner der PETITION

„Banken in die Schranken!“

„Banks need Boundaries!“

In der EU sind nun die Weichen gestellt, um die Defizite privater Banken mit dem Geld der Bürger auszugleichen. Gemeingut Geld ist ursprünglich ein Tauschmittel zwischen Käufer und [Hersteller]. Seit Jahrhunderten begleichen Staatsregierungen und Königshäuser mittels Steuern und Abgaben der Bevölkerung ihre Schulden. Schulden, die sie bei der internationalen Hochfinanz und den Konzernen machen. So enteignen sie die Bevölkerungen und bereichern die Eliten. Heute steht das Gemeingut Geld vollkommen* unter der Kontrolle eines illegitimen Machtmonopols.

Private Machtmonopole mißachten immer die Interessen der Allgemeinheit.

Das Machtmonopol des Geldes in privater Hand ist vergleichbar mit der Privatisierung im Bildungs- oder medizinischen Bereich. Unter Privatisierung leidet die medizinische Versorgung des Volkes und eine gerechte Bildungsmöglichkeit gibt es nicht.
Im Finanzbereich führt die private Verfügungsgewalt der Hochfinanz und einer ihr gefälligen Politik über unser aller Geld zur umfassenden Enteignung und Verarmung der Bevölkerung. Ihre Methode des „Dopings durch künstlich erzeugtes Geld“ peitscht die Wirtschaft zu irrem und chaotischem Wachstum, führt aber logischerweise auch zu Geld- und Finanzkrise und zu Kriegen. So führt die Politik des Geld-Profits für eine kleine Elite zu weltweiten Krisen für die ganze Menschheit. Auch die weltweite Klimaveränderung ist damit verbunden.

Eine historische Weichenstellung

Mit Ihrer Unterschrift auf der Petition von „Banken in die Schranken“ („Banks need Boundaries“) haben Sie Ihre Solidarität bekundet, und unsere weitere Arbeit unterstützt. Der erste Satz lautet: „Die Gesellschaft sollte über das Finanzsystem bestimmen und nicht umgekehrt.“ Das wäre ein grundlegender Umschwung, ja sogar eine Revolution, denn sie setzt an der Wurzel an!

„Reformen“ wie z.B. Finanztransaktionssteuern sind kein Mittel, um die private Spekulation mit Geld abzuschaffen. Im Gegenteil! Solche „Reförmchen“ streuen nur Sand in die Augen und legitimieren sogar den Mißbrauch unseres Gemeingutes Geldes. Illegitime Aktivitäten zu Lasten anderer werden dadurch sogar gut geheißen.
(Zur Erinnerung: Wir haben nichts dagegen, wenn einer mit seinem eigenen Geld wettet und verliert, ohne dabei anderen damit zu schaden, siehe: http://www.banks-need-boundaries.net/how_we_got_this_far.php friendly list of things to NOT worry about.)

Wir treten ein für die Hoheit der Bevölkerung über das Gemeingut Geld.

Es ist sehr gut möglich, das wir in einem freien System leben, mit Marktwirtschaft und guter Bildung, Medizin und Gerechtigkeit. Auch für unsere Brüder und Schwestern in weniger privilegierten Gegenden. Es ist alles nur eine Frage des Grundgerüstes.

Bitte besuchen Sie – falls Sie es nicht schon getan haben – unsere neue Website WWW.BANKS-NEED-BOUNDARIES.NET. Dort ist in kurzer und einfacher Sprache erklärt, warum es so wichtig ist, das Geldsystem zu ändern und welches die derzeit naheliegendsten Lösungen sind.

Der Umbau des Geldwesens zum Wohle der Menschen!

Er erfolgt nicht von oben herab, sondern von uns, dem Volk, in jedem Land und mit internationaler, solidarischer Zusammenarbeit. Wir sollten in allen Ländern Wege suchen und Initiativen unterstützen, die die Macht über das Geld wieder der Allgemeinheit der Menschen zurückgibt.

– Seien es die Initiativen mit „Vollgeld“
– seien es genossenschaftlich organisierte Banken
– seien es alternative Währungen
– oder echter Trennung von Spekulation und Realwirtschaft

Geld ist ein Gemeingut aller Menschen. Die Verfügungsgewalt einer Elite über unser aller Geld muss beendet werden!

Geld in Volkes Hand !
MONEY TO THE PEOPLE

In diesem Sinne erholsame und friedliche Festtage
und einen hoffnungsvollen Jahreswechsel

Stellvertretend für die Initiative aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wolfgang Theophil
Reinhold Mannsberger
Hans Ruedi Scheller

Bitte verteilt diesen Brief weiter und ebenso unser mehrsprachiges Internet-Portal:http://www.banken-in-die-schranken.net

24.12.2013

* Anm. himmelstor: vollkommen? Nicht ganz. Das Monopol kann Sie zum Beispiel nicht daran hindern, ihr Geld beim Öko-Bauern um die Ecke auszugeben. (Ein Konzern kann aber sehr wohl – wenn es nach der Marktforschung lukrativ erscheint – eigene Läden und Produkte herstellen, die das Gefühl anstreben eines Besuchs beim Öko-Bauern. Auch kann der Konzern uns diese Marktforschung in Rechnung stellen. Wir bezahlen doppelt: wenn wir die Produkte kaufen, und wenn der Konzern die Vermarktungskosten in ihrer Bilanz verrechnet. Zweiteres zahlen sogar die Konsum-Verweigerer mit, über Steuern. Trostpflaster: viele Unternehmen zahlen sowieso keine Steuern mehr; da gibt es also auch kein Loch zu stopfen. Nur die Werbe-Kreativen bleiben im Käfig mit Hamsterrad, siehe Arbeit macht frei.)
Disclaimer: es sagt keiner, dass man einen Öko-Betrieb nicht auch im grossen Stil aufziehen kann. Es ist nur ein Beispiel. Hier geht’s um das illegitime Monopol, welches aus dem System resultiert, Allem voran dem exklusiven Recht auf Geldschöpfung.

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Eine Antwort zu “Weihnachts-Rundschreiben von Banken-in-die-Schranken

  1. Pingback: Virtual Senate | Himmelstor·

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