Mozart’s Zauberflöte

himmelstor nimmt hiermit seinen inexistenten Bildungsauftrag wahr, und präsentiert exklusiv…

…nicht in Zusammenarbeit mit dem erfundenen Institute für Gender Fengshui (IfGF – „ifgiff“ ausgesprochen)

…DAS ZAUBERFLÖTE DREAMTEAM!

Die wichtigsten Zitate, zum hinter-die-Ohren-Schreiben:

„Bekämen doch, die Lügner alle ein solches Schloss vor ihren Mund (…) bestünde Lieb‘ und Bru-de-rbund!“

„Sei Standhaft, duldsam, und verschwiegen.“

„den Hagestolz nimmt Liebe ein“  🙂
(jede Ähnlichkeit mit echten Personen ist…)

„Bei Männern welche liebe Fühlen, fehlt auch ein gutes Herze nicht. Die süssen Triebe mitzufühlen ist dann der Weiber erste Pflicht. Wir wo-ollen uns der Liebe freuen, wir leben durch die Lieb‘ allein. …Mann und Weib, und Weib und Mann reichen an die Gottheit an!“

„Von festem Geiste ist ein Mann – er denket was er spre-che-nkann.“
(sagen übrigens die Damen…credit where it’s due…die Oper ist also nicht total chauvinistisch veranlagt!)

„…von Heuchlern ausgedacht, von Weibern nachgesagt.“
(auch hier wieder: balanced reporting!)

„Ein Weib tut wenig, plaudert viel.“
(Das Highlight. Aber: don’t kill the messenger!)

p.s. nachgereicht 8.5.2015 dank Leser-Feedback, Sarastro:
Ein Mann muss eure Herzen leiten,
Denn ohne ihn pflegt jedes Weib
Aus ihrem Wirkungskreis zu schreiten.

Der Rest ist auch sehr schön und lehrreich, einige der besten Stücke, die je geschrieben wurden. „Ach ich fühl’s“, das Lied aus der Pasta-Werbung, jenes vom frechen Papageien auf youtube, plus geklaute Passagen von „Froh zu sein bedarf es wenig“, eine kleine Nachtmusik von Mozart bei sich selber abgekupfert, und ein eher finsteres Stück das er direkt von seinem Lehrmeister Bach stibitze, um mehr Zeit für die unrasierten Sängerinnen aus dem Oscar-Film zu haben, während er eigentlich für den illuminati Salieri ein Aufträägli hätte requirieren sollen.

Sonst so das Übliche: Drachen, Löwen, und versuchte Vergewaltigung…plus was die modernen Produzenten so dazu erfinden, weil sie nicht in der Lage sind, Beruf und Aggressionstherapie auseinanderzuhalten. Regierittis, lest das selber nach. Wir lassen uns von diesen Losern nicht den schönen Abend verderben, patati patata, wir sind hier ein seriöses Institut! Vater organisiert Entführung der eigenen Tocher. Mutter zieht alle Fäden, Kontroll-Freak halt, und „hell hath no fury…“ (Shakespeare – wer war Slatko?) bis zum hohen G, Bitzelli Freimaurer, Bitzelli Pyramidengedöns. Die Zauberflöte lässt nichts aus!

Der liebestolle Prinz und seine Pamina erst durch „Feuersgluten“ wandeln, sprich: Prüfungen bestehen. („Stärkt mit Geduld sie in Gefahr“…ähnlich wie das falsch übersetzte Vaterunser „führe uns in der Versuchung.“)
Und Papageno, der Naturmensch, sagt erst 
„ich bleibe ledig“, kriegt aber letzten Endes auch eine ab. Zwar muss man ihn erst bedrohen dafür, aber das Chick vom Pimp-Priester Sarastro verwandelt sich noch rechtzeitig in ein HB10, „achtzehn Jahr und zwei Minuten“ alt…heut‘ würd’sch sage ‚barely legal‘.)
Wie bei Star Wars, durchliefen in der Planung von der Zauberflöte die Charaktere einigen Wandel. Für die entgültige Fassung entschied man aber korrekterweise, dass die Frau die Böse ist, und der Priester der Gute (Mozart und Schikaneder waren beides Männer).

Dreamteam

Sarastro: Wilhelm Strienz (post-Bachner)
Königin der Nacht: 
Erna Berger (da wo sie die Töne trifft)
Tamino: 
Fritz Wunderlich (post-Giesen)
Papageno: 
Erich Kunz (oder Walter Berry)
Pamina: 
Hilde Güden
Geharnischte: Gostic und Pantscheff (wegen den lustigsten Namen)
Priester: Pröglhof (dito) …aus Wörgl?
…und Papagena, Monostatos…hauptsache meine Ohren bluten nicht.
Drei Damen…bitte zum Casting vorbeischicken, Danke.
Knaben nicht, passt scho.

Und für das B-Team, sprich: fast alle die heute ‚rumknorzen, macht Euch nichts draus, es ist halt schon schwer, leicht zu sein, und früher war auch nicht immer alles besser. Hurz!

p.s. es wurden an dieser Stelle noch ein paar PUA-Zückerchen versprochen. Später vielleicht. Heute sind wir ganz für Mozart da. Der komponierte aber auch ein Lied zum Thema, „Warnung“ (Dichter unbekannt):
„Leicht sind Mädchen zu erhaschen. Weiss man sie zu überraschen.“

QdN - wikipedia

QdN – wikipedia

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2 Antworten zu “Mozart’s Zauberflöte

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